Wie in der prothetischen Zahnmedizin gewinnen auch im Fachbereich der Kieferorthopädie die digitalen Technologien zunehmend an Relevanz. Wie in keinem anderen Bereich können durch CAD/CAM-Anwendungen Behandlungsabläufe optimiert und Arbeitsschritte wesentlich erleichtert werden. Udo Höhn hat in der Quintessenz Zahntechnik einen Artikel veröffentlicht. Er beschreibt, wie Behandlungsapparaturen auf Basis einer kieferorthopädischen CAD-Software hergestellt werden können und geht insbesondere auf Zahnkorrekturschienen ein.

Möglichkeiten der digitalen Kieferorthopädie

Innerhalb der vergangenen Jahre haben sich in der Kieferorthopädie die therapeutischen Möglichkeiten durch die digitalen Technologien rasant entwickelt. Das Potenzial ist groß, denn in kaum einem anderen Bereich der Zahnmedizin bringen bspw. digitale intraorale Abformsysteme solch weitgreifende Vorteile mit sich. Zudem steigen die Patientenwünsche hinsichtlich der Ästhetik; die Kieferorthopädie ist heute längst mehr als die Herstellung von Spangen zur Korrektur von Fehlstellungen in der Wachstumsphase. Für das Labor bedeutet die Einführung digitaler Technologien für die Herstellung kieferorthopädischer Geräte unter anderem, dass aufwendige händische Arbeiten der klassischen Kieferorthopädie entfallen. Dentallabore können mit der CAD/CAM-Technik rationeller (höhere Wertschöpfung) und bedürfnisorientierter agieren. Vielleicht ein Grund, um das Angebot der prothetischen Leistungen um kieferorthopädische, bspw. die CAM-basierte Herstellung von herausnehmbaren und festsitzenden Apparaturen, zu erweitern. Für die problemlose und flexible Integration dieses Angebots können das Labor und/oder die Praxis auf die Dienstleistungen spezialisierter Unternehmen zurückgreifen. So ermöglicht z. B. das modulare Produktportfolio von DentaCore einen unkomplizierten Einstieg in die digitale Welt der Kieferorthopädie. Einzelne Produktkomponenten (Hard- und Software), Komplettlösungen und die kompetente Beratung werden in ein schlüssiges Konzept gebracht. Die Produkte haben offene Schnittstellen und sind somit kompatibel zu anderen offenen CAD/CAM-Lösungen am Markt.